Grüne wollen Pop-up-Grün am Holzmarkt kostenarm, einfach und flexibel

Pflanzkübel, ein paar Sitzgelegenheiten – mit wenigen Mitteln kann eine derzeit öde Fläche in der Innenstadt mehr Aufenthaltsqualität bekommen. Ein bereits 2024 gestellter Antrag der Grünen an den Rat der Stadt Recklinghausen möchte genau das erreichen. Deshalb zeigen sich die Grünen auch enttäuscht über die schnelle Abwehrhaltung der Stadt und untermauern ihren Antrag mit einfachen Umsetzungsideen.

„Wir möchten am Holzmarkt eine simple Übergangslösung schaffen. Ein paar Bänke, ein mobiler Baum und mehrere Pflanzkübel, schon wird der Ort zu einer grünen Oase auf Zeit“, sagt Maya Sommer, umweltpolitische Sprecherin der Grünen. Ein solches Pop-up-Grün, wie es beispielsweise seit Jahren auch in Dortmund eingesetzt wird, wäre eine Bereicherung. In das Projekt könnten lokale Akteur*innen wie die Handwerkskammer oder das Berufskolleg, die Kreativszene und interessierte Anwohner*innen eingebunden werden.

Maya Sommer ergänzt: „Viele Recklinghäuser*innen wünschen sich eine grünere Innenstadt mit echter Aufenthaltsqualität. Geben wir nicht nur Leerständen durch Pop-up-Shops oder Ausstellungsflächen eine temporäre Nutzung, sondern auch der zentralen Fläche am Holzmarkt 8.“ Genau für solche pragmatischen Lösungen setzen sich die Grünen weiterhin in den politischen Gremien der Stadt ein. (kim)