Zu Besuch im Dortmunder Pop-up-Garten

Recklinghäuser Grüne besuchen eine grüne Oase in der Nachbarstadt und bringen viele Ideen mit.

Eine grüne Oase mitten in der Dortmunder Innenstadt? Ein Pop-up-Garten macht’s möglich. Der Arbeitskreis Umwelt der Grünen Recklinghausen hat sich das spannende Projekt in der Nachbarstadt genauer angeschaut.

„Gerade wenn es so heiß wird, ist es wertvoll, auch in der Innenstadt grüne Orte zu haben, die Schatten spenden, wunderschön blühen und an denen man sich gerne aufhält“, sagt Maya Sommer, unsere umweltpolitische Sprecherin. Nicht überall in der Stadt ist es unkompliziert möglich, Flächen dauerhaft zu entsiegeln und zu begrünen. Doch ein Pop-up-Garten wie in Dortmund bietet die Chance, eine zeitlich begrenzte Klima-Oase zu errichten.

In Dortmund geht der barrierefreie Paradiesgarten an der Reinoldikirche bereits in seine sechste Saison. Jedes Jahr im Mai wird der 320 Quadratmeter große Pop-up-Garten errichtet und Anfang Oktober wieder abgebaut – federführend ist das Dortmunder Grünflächenamt.

Zwischen den Beeten stehen Bänke und Liegen, die zum Verweilen einladen. Bäume und Sonnensegel spenden Schatten. Zudem gibt es in diesem Jahr mehrere Spielstationen. „Das ist ein super spannendes Projekt“, findet Maya Sommer nach dem informativen Gespräch mit dem Grünflächenamt. Sie und die anderen Mitglieder des Arbeitskreises holen sich aus der Nachbarschaft gerne Ideen. „Wir möchten Recklinghausens Innenstadt grüner, attraktiver und klimaresilienter gestalten“, sagt die umweltpolitische Sprecherin. (kim)