Grüne Recklinghausen beteiligen sich am Koffermarsch zum Holocaust-Gedenktag

v.l.n.r.: Joachim Schröer, Christa Siemsen, Christa Schenk, Ulla Simon

Hunderte Menschen haben sich am Dienstag (27.1.) am Recklinghäuser Koffermarsch beteiligt, um am Holocaust-Gedenktag ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu setzen. Auch Mitglieder der Grünen schlossen sich dem stillen Erinnerungsmarsch an, der von der Gedenk-Haltestelle am Hittorf-Gymnasium bis zur Synagoge neben dem Polizeipräsidium führte.

Der Marsch erinnerte an die Opfer des Holocaust und machte zugleich sichtbar, wie wichtig ein respektvolles und demokratisches Miteinander bleibt. Die Grünen Recklinghausen unterstrichen mit ihrer Teilnahme die Bedeutung einer aktiven, lebendigen und sichtbaren Erinnerungskultur.

Joachim Schröer, sachkundiger Bürger der Grünen, betonte: „Der stille Marsch macht deutlich, wie verletzlich Frieden, Freiheit und Demokratie sind. Wir müssen sie jeden Tag schützen.“

Christa Siemsen, Vorsitzende des Ausschusses für soziale Gerechtigkeit und Demografie, erklärte: „Gedenken bedeutet Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass Ausgrenzung und Hass keinen Platz in unserer Gesellschaft finden – weder heute noch morgen.“

Ratsfrau Christa Schenk hob hervor: „Wir müssen Erinnerungskultur mit Leben füllen. Der Koffermarsch ist ein wichtiges Zeichen – aber unser Handeln im Alltag zählt genauso.“

Ulla Simon, sachkundige Bürgerin der Grünen, ergänzte: „Nie wieder ist kein Satz der Vergangenheit. Es ist ein Auftrag an uns alle, jeden Tag für Respekt, Vielfalt und Menschlichkeit einzustehen.“

Die Grünen Recklinghausen danken allen Teilnehmenden und Organisator*innen für dieses eindrucksvolle Zeichen der Solidarität, des Erinnerns und der gemeinsamen Verantwortung.